So funktioniert dieses Werkzeug
Der Inhalt wird mit mittlerer Fehlerkorrektur in ein QR-Symbol kodiert, das heißt etwa fünfzehn Prozent des Codes dürfen beschädigt, verdeckt oder schlecht gedruckt sein, und er lässt sich immer noch scannen. Die Symbolgröße richtet sich automatisch nach der Menge des Eingegebenen — mehr Inhalt braucht ein dichteres Raster — und der Code wird mit einer ganzzahligen Pixelzahl je Modul gezeichnet, damit die Quadrate scharf bleiben statt durch Neuabtastung zu verwischen.
Ein weißer Rand um das Symbol gehört dazu. Diese Ruhezone ist Teil der Spezifikation und keine Zierde: Ohne sie finden Scanner nicht, wo der Code beginnt, und ein knapp beschnittener QR-Code ist der häufigste Grund, warum sich einer nicht scannen lässt. Der Hintergrund ist aus demselben Grund deckend weiß — ein transparentes PNG wird unlesbar, sobald es auf einer dunklen Fläche landet.
Einen Code bauen, der sich scannen lässt
- Kürzerer Inhalt ergibt den besseren Code: Eine lange URL erzeugt ein dichtes Symbol, das größeren Druck und eine ruhigere Hand braucht. Ein kurzer Link lässt sich aus größerer Entfernung und in schlechteren Winkeln scannen.
- Beschneiden Sie nie den weißen Rand: Er sagt dem Scanner, wo der Code ist. Gestalterinnen entfernen ihn ständig, und das ist die häufigste Ursache für einen Code, der sich nicht lesen lässt.
- Drucken Sie größer, als nötig scheint: Als grober Anhalt gilt ein Zehntel der Scanentfernung — ein aus zwei Metern gelesener Code sollte etwa zwanzig Zentimeter breit sein.
- Dunkel auf hell, niemals umgekehrt: Scanner erwarten dunkle Module auf hellem Grund. Ein invertierter Code scheitert an vielen Lesegeräten, obwohl er völlig korrekt aussieht.